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Mit Faszien-Yoga körperliche Fitness steigern

Faszien, auch Bindegewebe genannt, sind feine, zähe, bindegewebsartige Häute aus kollagenem Eiweiß. Sie umhüllen jeden Muskel, jeden Knochen, alle Organe und die Nerven. Diese Bindegewebe haben im Körper keinen Anfang und kein Ende und sind ein Geflecht von nahtlos ineinander übergehender (derber) Häute, die hauchdünn oder millimeterdick sein können. Sie sind mit Nervenendigungen durchsetzt, über die die Faszien auf das vegetative Nervensystem einwirken - und somit auch auf die Atmung, Verdauung und Muskelkraft. Diese netzartige Faszien-Struktur kann mit zunehmendem Alter oder durch mangelnde Bewegung oder Fehlernährung verkleben. Als Folge treten oft Schmerzen, Entzündungsprozesse oder eingeschränkte Beweglichkeit auf.  Diese Stressverklebungen sind eine Folge des Alltags. Wenn den Ursachen nicht entgegengewirkt wirkt, können sich diese Verklebungen im Bindegewebe häufen und zu Symptome ausbilden, die sogar chronisch werden können wie u. a. Verstopfung, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schmerzen im unteren Rücken, Schlaflosigkeit.

 

Faszientraining im Yoga

 

Ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt im Bindegewebe ist sowohl für die Schlafqualität als auch für alltägliche Reparaturarbeiten essentiell. Mit Faszien-Yoga, einer besonderen Form, Yoga zu üben, kann Verklebung im Bindegewebe entgegengewirkt werden. Mittels spezieller Yoga-Übungen – u. a. mit dynamischen Dehnimpulsen – werden ganze Faserzüge gedehnt (statt nur einzelne Muskeln), wodurch sich Verspannungen besser lösen können. Des weiteren werden federnde und schwingende Elemente beim Üben integriert, damit die Elastizität des faszialen Gewebes gestärkt, der Körper besser durchblutet und ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Auf diese Weise kann sich die Körperstruktur neu ordnen und die Haltung verbessern.

Auch gezielte Bewegung und Ausrollen der Faszien mit einer sog. Faszienrolle kann kollagenen Verdickungen oder Verklebungen des Bindegewebes vorbeugend entgegenwirken und bei regelmäßigem Training die Faszien langfristig mobilisieren, da durch das Ausrollen das Bindegewebe geschmeidig gemacht und besser durchblutet wird und durch diesen mechanischen Reiz Schmerzen gelindert oder gar vermieden werden. Dies kann eine wunderbare Prävention bei Überlastung und Schmerzen darstellen – oder einfach eine fabelhafte Möglichkeit, den Körper gesund zu erhalten.

 

 

Wer sich bewegt der nicht verklebt

 

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